| 28.01.2012 Übung: Überdruckbelüftung |
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| Geschrieben von: Simon Gräf | |||||||||
| Dienstag, den 31. Januar 2012 um 19:26 Uhr | |||||||||
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Stationsausbildung: Belüftungsgeräte der Feuerwehr Hofheim Neben einer theoretischen Einführung in das Thema taktische Ventilation/ Überdruckbelüftung, in der alle grundsätzlichen Themen und Einsatztaktiken behandelt wurden, wurde auch an zwei Stationen die in der Feuerwehr Hofheim verwendeten Belüftungsgeräte behandelt. Zum einen handelt es sich und ein klassisches Be- und Entüftungsgerät. Das Auer-Gerät kann je nach Bedarf zur Be- und Entlüftung verwendet werden. Aufgrund seiner Konstruktion hat es aber nur eine geringe Luftleistung. Es muss auch fast immer mit Saug- und Drucklutten gearbeitet werden. Der Antrieb ist elektrisch und gleichzeitig ex-geschützt. Dies macht es in explosionsgefählichen Umgebungen unentbehrlich. Zusätzlich verfügen wir über einen Leichtschaumaufsatz. Damit kann bei Bedarf ein Leichtschaum erzeugt werden, um z.B. größere Bereiche einzudecken. An der zweiten Station wurde der Überdrucklüfter neuerer Konstruktion behandelt. Das Funktionsprinzip ist einfach an einer Stelle einen Überdruck aufzubauen und damit schädliche Stoffe (z.B. Rauch) aus einem Raum hinauszudrücken. Dafür ist zwingend eine Entlüftungsöffnung vorzusehen. Wie diese herzustellen ist war auch Thema der Stationsausbildung, da es hierzu verschiedene Möglichkeiten gibt. Zusätzlich kann man sich mehrerer Mobiler Rauchverschlüsse bedienen. Das Gerät hat einen Verbrennungsmotor und ist in explosionsgefährdeter Umgebung nicht einsetzbar. Wie schon angedeutet, jedes Gerät hat seine spezifischen Einsatzbereiche und je nach Einsatzfall seine Berechtigung.
Bilder: Simon Gräf
Station Be- und Entlüftungsgerät - auch mit Leichtschaumaufsatz Überdruck-Belüftungsgerät mit weitem Abstand zur Öffnung Überdruck-Belüftungsgerät mit kurzem Abstand, hierzu muss die Öffnung verkleinert werden
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