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Donnerstag, den 04. Dezember 2008 um 20:55 Uhr |
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Text: Klaus Vogt, Bote vom Haßgau Bild: Günter Berthel, Aidhausen
Der rote Hahn über Aidhausen
Aidhausen (kv) Bei einem Wohnhausbrand in der Neubausiedlung von Aidhausen ist am Samstag gegen 20 Uhr ein Schaden in Höhe von rund 250 000 Euro entstanden. Zwei Bewohner mussten mit Rauchvergiftung in das Hofheimer Krankenhaus gebracht werden. Wie es zu dem Feuer kam, steht bislang noch nicht fest. Die Kriminalpolizei Schweinfurt traf noch während der Brandbekämpfung am Unglücksort ein und nahm die Ermittlungen auf. Das Feuer war in dem von vier Parteien bewohnten Haus von einer Nachbarin bemerkt worden, die sofort die Feuerwehr verständigte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte schlugen die Flammen bereits weithin sichtbar durch das Dach. Der Aidhäuser Gemeinderat Lothar Leykauf, der in der Nähe wohnt und zum Brandort geeilt war, hörte im Haus ein Schreien, das sich nach Kleinkinder anhörte. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehren drang er in das brennende Haus ein. Glücklicherweise waren aber keine Kinder im Gebäude, sondern drei Katzen. Ein schreiendes Tier konnte Leykauf in Sicherheit bringen, die beiden anderen Katzen ließen sich in ihrer Panik nicht einfangen. Ihr Schicksal ist ungeklärt. Die alarmierten Feuerwehren aus Aidhausen, Friesenhausen und Hofheim bekämpften unter schwerem Atemschutz den Brand. Der Schlauchwagen der Hofheimer Feuerwehr verlegte vom Feuerlöschweiher aus eine rund 300 Meter lange Schlauchleitung zum Brandort. Da die Glutnester im Dachgebälk immer wieder aufflammten, mussten von der selbstfahrenden Drehleiter der Hofheimer Stützpunktwehr aus von außen die Ziegel mit Einreißhaken entfernt werden, um das Feuer zu löschen. Der mit Spanplatten ausgelegte Spitzboden im Innern des Gebäudes war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr begehbar. Der 30-jährige Sohn des Hausbesitzers und dessen Freundin, die die Wohnung im Obergeschoss bewohnten, erlitten Rauchvergiftungen und wurden vom Notarzt und den mit zahlreichen Fahrzeugen anrückenden Sanitätern versorgt. Andere Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend. Obwohl die eingesetzten Wehren den Brand in kurzer Zeit unter Kontrolle hatten, war nach Angaben der Polizei nicht zu verhindern, dass das Wohnhaus fast völlig zerstört wurde. Die Polizei geht von einem Totalschaden aus.

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Januar 2009 um 11:32 Uhr |