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Geschrieben von: Horst Klarmann
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Freitag, den 16. April 2010 um 21:15 Uhr |
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Rettungshundeausbildung ist nicht als Hundesport zu verstehen. Zielsetzung ist die Rettung von Menschen die vermisst werden oder in Not geraten sind.
Seien Sie sich über Ihre Verantwortung gegenüber folgenden Personengruppen bewusst:
- Vermisste Menschen, die von Ihnen und Ihrem Hund gefunden werden wollen. - Besorgte Angehörige, die Ihre Hilfe erwarten. - Verletzte, die von Ihnen versorgt werden müssen.
Folgende Kenntnisse werden Sie im Laufe Ihrer Ausbildung erwerben:
* Grundausbildungslehrgang der Feuerwehr (Truppmann) * Erste Hilfe am Menschen (evtl. Sanitätslehrgang AB) * Erste Hilfe am Hund * Kynologie, die Lehre vom Hund * Orientierung mit Karte und Kompass * BOS Funk im 2m und 4m Bereich / Umgang mit Handfunkgeräten * Einsatz- und Suchtaktik * Verhaltensregeln im Einsatz * Beurteilen von Trümmerlagen, insbesondere das Erkennen von Gefahrenquellen (für Trümmerteams)
1. Eignung des Hundes
* Größe: ideal ist mittlere Größe, generell aber einfach nicht zu groß oder zu klein (z.B. keine Dogge) * Rasse: Leichtführige und lernfreudige Hunde wie z.B. Retriever, Schäferhunde, Viszlar, Deutsch Draht-/Kurzhaar, diverse Mischlinge * Wesen: Menschenfreundlich, gegenüber anderen Hunden gut sozialisiert, unerschrocken, ausgeprägter Spiel- oder Futtertrieb * Alter: bis ca. 3 Jahre * Sonstiges: Lauffreudig, geländegängig, lernwillig- und freudig
2. Eignung des Hundeführers
* Teamfähigkeit * Ausreichend Zeit um an den Ausbildungen regelmäßig teilnehmen zu können, ca. 5- 8 Std. pro Woche * Motivation, den Hund auch außerhalb der Trainingszeiten weiter auszubilden, z.B. Begleithundeprüfung * Gute Kondition * Freude an der Natur bei "Wind und Wetter" * Bereitschaft zur Weiterbildung * Eigenes Kfz und Führerschein
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. Februar 2011 um 12:38 Uhr |