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Erste Höhensicherungsgruppe im Landkreis ausgebildet.
Der Landkreis Haßberge beschaffte vier Höhensicherungssätze für die Feuerwehren, einer davon wurde der Feuerwehr Hofheim zur Verfügung gestellt.
Kreisbrandmeister Wolfgang Hanauer bildete sieben Kameraden der Feuerwehr Hofheim unter der Führung von Gruppenführer Gerd Gräf aus.
Pressebericht: Text und Bilder: German Schneider
Nur was für Schwindelfreie
Erste Höhensicherungsgruppe der Feuerwehr im Landkreis ausgebildet!
Hofheim Nicht nur in den Bergen ist die Rettung aus Höhen und Tiefen notwendig. Auch im flachen Land gibt es hohe Häuser, Brücken, Baukräne, Türme. Die Feuerwehr, längst nicht nur zur Rettung im Brandfall herbei gerufen, sondern für alle Arten von Katastrophen zuständig, hat bisher nur die Feuerwehrleine als Brustband zusammen mit dem Feuerwehrsicherheitsgurt zum Sichern und Abseilen verwendet. Eine neue Feuerwehrdienstvorschrift hat nun genaue Dienst- und Ausbildungsvorschriften und Gerätschaften skizziert. Als erste Höhensicherungsgruppe von zukünftig vieren im Landkreis wurde von Kreisbrandmeister Wolfgang Harnauer aus Hafenpreppach eine Gruppe der Stützpunktfeuerwehr Hofheim in einer 35-stündigen Ausbildung mit dem Gerät und der Technik vertraut gemacht. Aus Bergsport und Bergrettung bekannt werden die Hilfsmittel Kernmanteldynamikseil, HMS-Karabiner, Endlosschlaufen, Klettergurt und Abseilgerät verwendet. Gefragt sind besonders sportliche und schwindelfreie Feuerwehrmänner. Ihre Arbeit im Notfall ist die Höhensicherung, dazu gehört es, Rettungsdienstpersonal, das zu einem Verletzten in absturzgefährdeten Bereich vordringen muss, abzusichern. Für die eigentliche Höhenrettung ist in unserer Region die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Würzburg zuständig. Im äußersten Notfall muss vor Ort entschieden werden. Den Feuerwehrleuten Sebastian Decke, Uwe und Marco Hegenbart, Simon Gräf, Winfried Brehm und Stefan Schüll, unter Leitung von Gruppenführer Gerd Gräf, wurden von Ausbilder Wolfgang Harnauer viel Eifer, aber auch Mut bescheinigt. Geübt wurde am neuen Turm auf der Schwedenschanze, den man außen in großer Höhe umrundete und sich auch bis zu 30 Meter abseilte. Dazu wurde auch die horizontale Sicherung auf dem Arm eines Kranauslegers vorgenommen. Körperlich ging es dabei manchmal bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Der Job, so Harnauer, verlangt einen klaren Kopf, die Männer müssen sich aufeinander verlassen können, sich gegenseitig kontrollieren. Und da Höheneinsätze nicht alltäglich sind, heißt es für die Mitglieder der Gruppe regelmäßig üben. Stolz auf die Truppe waren bei der Übergabe der Zeugnisse am Samstag auf der Schwedenschanze Kommandant Bernhard Hofmann und Kreisbrandinspektor Peter Hegemann. Gestellt wurde die Ausrüstung vom Landkreis. Und was sagten die jungen Männer zu ihrer Ausbildung, werden sie nun zu Bergsteigern? „Trotz der Anstrengungen hat es Spaß gemacht, allerdings, den Respekt vor der Höhe wollen wir nie verlieren“, erklärten die sieben „Höhensicherer“ unisono. ger


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