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Text und Bild: Michael Will Neue Presse Ebern
SCHWERER ARBEITSUNFALL
68-Jähriger von Walze erdrückt
Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 303 bei Fitzendorf Bei Straßenausbesserungsarbeiten zwischen Burgpreppach und Bischwind ist am Montagmorgen ein 68 Jahre alter Mann getötet worden. Er hatte eine Straßenwalze gesteuert und war mit ihr beim Rückwärtsfahren von der Fahrbahn abgekommen. Das schwere Gerät stürzte dabei um und begrub den Rentner unter sich. BURGPREPPACH/BISCHWIND - Drei Gemeindearbeiter aus Burgpreppach waren am Montag damit beschäftigt, auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Burgpreppach und Bischwind Teerausbesserungsarbeiten an der schadhaften Straße durchzuführen. Dabei wurde an mehreren Stellen Rollsplitt aufgebracht. Zwei der Arbeiter waren nach Angaben der Polizei damit beschäftigt, den Rollsplitt aufzubringen, während der Rentner aus Burgpreppach mit der Straßenwalze hinterher fuhr, um das Anwalzen des frisch aufgebrachten Splitts zu übernehmen. Etwa 350 Meter nach dem Ortsausgang Burgpreppach verloren die beiden Arbeiter nach einer Kurve den älteren Mann aus den Augen, weil sie mit ihren Arbeiten schon mehrere Meter voraus waren. Wenig später stellten sie beim Nachschauen fest, dass die Walze umgekippt im linken Straßengraben lag und eilten daraufhin sofort zur Hilfe. Wie die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, geriet der 68-Jährige beim Rückwärtsfahren aus bislang unklarer Ursache auf der abschüssigen Straße von der Fahrbahn ab. Die rund drei Tonnen schwere Walze, die von der Gemeinde extra für die Arbeiten ausgeliehen worden war, kippte dabei im Straßengraben um und stürzte auf den Rentner, der mit dem Oberkörper unter dem Arbeitsgerät begraben wurde. Mit Hilfe eines Traktors und einer Eisenkette wurde die Walze von seinen Kollegen angehoben und der darunter liegende Schwerstverletzte hervor gezogen. Ein wenig später eintreffender Arzt aus Burgpreppach konnte nur noch den Tod des Rentners feststellen. Ein im Anflug befindlicher Rettungshubschrauber musste unverrichteter Dinge wieder abdrehen. Die zur Unglücksstelle geeilte Ehefrau des Getöteten erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehren aus Burgpreppach und Hofheim. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Wie bekannt wurde, war der 68-Jährige erst am Montagmorgen auf dem Arbeitsgerät eingewiesen worden.
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