| 1.4.2009 Gebäudebrand in Hofheim |
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| Geschrieben von: Horst Klarmann | |||
| Mittwoch, den 01. April 2009 um 00:45 Uhr | |||
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0:45 Uhr Alamierung zu einem Brand eines Fachwerkhauses in der Landgerichtstraße in Hofheim. Die Feuerwehr Hofheim rückt mit Drehleiter DLK 23/12, Löschgruppenfahrzeug LF 16, Tanklöschfahrzeug TLF 16, SW 2000, Einsatzleitwagen ELW und Mehrzweckfahrzeug aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr Hofheim schlugen die Flammen schon aus dem Dachstuhl. Aufgrund der engen Bebauung und der direkten Nachbarschaft zu einer Wohngruppe der Rummelsberger Anstalten wurde Alarmstufe 3 ausgelöst. Die Feuerwehren aus Burgpreppach, Ermershausen, Friesenhausen, Haßfurt, Königsberg und Werkfeuerwehr Fränkische Königsberg wurden damit zusätzlich zu den bereits alamierten Feuerwehren aus den Hofheimer Ortsteilen Goßmannsdorf, Lendershausen und Reckertshausen alamiert. Über das Wenderohr der Drehleiter sowie über mehrere C Rohre konnte das Ausbreiten der Flammen auf die benachbarten und zum Teil direkt angebauten Gebäude verhindert werden. Aus dem Hof des ansonsten nicht bewohnten Gebäudes konnte ein Hund gerettet werden. Bilder von Birgit Wilk in der Fotoshow Untenstehend Bilder von Michael Will
Die Drehleiter der Feuerwehr Haßfurt im Hof (im vorherigen Bild rechter Bildrand)
In dem seit mehr als 15 Jahren unbewohnten Haus geriet nach Mitteilung der Polizei aus bisher noch nicht geklärter Ursache der Dachstuhl in Brand. Ein Übergreifen des Feuers auf Nachbarhäuser in der engen Ortsbebauung konnte verhindert werden. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich ein Wohnheim der Rummelsberger Anstalten für Behinderte; die zehn Bewohner wurden vorsorglich evakuiert, durch Kräfte des Rettungsdienstes betreut und beruhigt, bis sichergestellt war, dass für dieses Anwesen keine Gefahr mehr bestand. Sie konnten dann Stunden später gefahrlos in ihre Wohnungen zurückkehren. Bei dem Brand wurde zum Glück niemand ernsthaft verletzt, eine Person erlitt jedoch eine Rauchvergiftung; das schnelle Eingreifen der Feuerwehr hatte weiteres Übel verhindert. Der entstandene Sachschaden wird von der Schweinfurter Kripo, die noch in der Nacht vor Ort die Ermittlungen aufgenommen hat, auf mindestens 20 000 Euro geschätzt. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt und sofort die Rettungskräfte verständigt. Nach Worten von Feuerwehr-Pressesprecher Axel Müller wurde von der Polizeiinspektion Haßfurt um 0.49 Uhr Alarmstufe 2 (Mittelbrand) ausgelöst. Durch die bereits drei Minuten später als erstes eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Hofheim wurde um 0.52 Uhr die Alarmierung auf Stufe 3 (Großbrand) erhöht, so dass weitere Feuerwehren aus der Umgebung zum Einsatz kamen. Das war vor allem eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund der engen Bebauung in der Innenstadt, da der Dachstuhl bereits lichterloh brannte und umliegende Gebäude in Gefahr waren. „Zu dieser Zeit stand das Haus im Vollbrand“, sagte Axel Müller. Zur Brandbekämpfung waren neben der Hofheimer Feuerwehr noch die Wehren aus Lendershausen, Friesenhausen, Burgpreppach, Ostheim, Goßmannsdorf, Eichelsdorf, Rügheim, Haßfurt, Königsberg und Emershausen angerückt. Insgesamt waren 134 Feuerwehrleute unter der Leitung des Hofheimer Feuerwehrkommandanten Karl-Heinz Vollert eingesetzt. 15 Atemschutzgerätetrupps waren im Einsatz. Vom Technischen Hilfswerk Haßfurt wurde ein Fachberater hinzu gezogen, sowie die bei der Feuerwehr Zeil stationierte Wärmebildkamera des Landkreises angefordert, um nach Ende der Löscharbeiten nach versteckten Glutnestern zu suchen. Die Polizei war mit fünf Streifenwagenbesatzungen sowie einem Team des Kriminaldauerdienstes der Kripo Schweinfurt vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt sowie den BRK-Betreuungsgruppen Hofheim und Haßfurt unter Leitung von Einsatzleiter Wolfgang Zweverink am Brandort. Von den zehn Behinderten, die zuvor aus dem Nachbargebäude evakuiert worden waren, wurden neun vorübergehend in den Räumen des BRK Hofheim betreut, einer musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung und einem Schock ins Hofheimer Krankenhaus eingeliefert werden. Bei einer noch in der Nacht kurzfristig angesetzten Pressekonferenz dankte Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst allen Einsatzkräften für ihr beherztes und schnelles Eingreifen. Lob hatte er vor allem für die Feuerwehr Hofheim übrig, die schon wenige Minuten nach der Alarmierung am Brandort war und so Schlimmeres verhinderte. So habe ein Übergreifen auf die Wohngruppe der Behinderten und eine Gebäude für seniorengerechtes Wohnen verhindert werden können .
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. September 2011 um 18:56 Uhr |







