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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, den 02. Dezember 2008 um 21:44 Uhr |
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1. Bild: Rudi Brantner restliche Bilder und Bericht: Michael Will, Neue Presse
Mittelmühle bei Rügheim vollständig ausgebrannt
GROSSEINSATZ FÜR FEUERWEHREN
Kurzschluss Ursache für Feuer / Rund 100000 Euro Sachschaden / Siebenköpfige Familie konnte sich über Baugerüst in Sicherheit bringen Sachschaden in Höhe von rund 80 000 Euro ist bei einem Wohnhausbrand am Donnerstagnachmittag in Friesenhausen entstanden. Personen wurden nicht verletzt. Bislang ist unklar, wodurch das Feuer entstanden ist. RÜGHEIM - Rund 100 Feuerwehrleute mussten am Donnerstagmorgen einen Großbrand in der Mittelmühle bei Rügheim bekämpfen. Trotz des raschen Einsatzes von insgesamt vier Feuerwehren konnte nicht verhindert werden, dass die zu einem Wohnhaus ausgebaute Mühle vollständig ausbrannte. Ein unmittelbar angrenzendes, neues Wohnhaus wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Den Sachschaden bezifferte die Kripo auf rund 100 000 Euro. Das Feuer in der Mittelmühle brach an Christi Himmelfahrt kurz nach 7.00 Uhr aus. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei dürfte ein Kurzschluss in der Elektrik Ursache für den Brand gewesen sein. Nähere Einzelheiten wollte die Polizei am Freitag auf Nachfrage nicht mitteilen. Ein Ehepaar, seine vier Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren sowie deren Großmutter wurden von dem Feuer im Schlaf überrascht. Durch die starke Rauchentwicklung wachten die Kinder auf und weckten ihre Eltern. Da anschließend die Flucht über das Treppenhaus nicht mehr möglich war, rettet sich die Familie, indem sie über das Gerüst beziehungsweise das Dach eines angrenzenden Neubaus kletterte. Glücklicherweise konnte die Familie so das brennende Haus unverletzt verlassen. Bereits wenige Minuten nach dem Alarm traf die Freiwillige Feuerwehr Rügheim an der Einsatzstelle ein und begann mit den Löscharbeiten. Sie wurde von Frauen und Männern der Feuerwehren Hofheim, Königsberg und Haßfurt unterstützt. Von der direkt an der Mühle vorbei führenden Nassach konnte ausreichend Löschwasser entnommen werden, sodass das Feuer etwa 30 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehren unter Kontrolle und gelöscht war. Die Haßfurter Feuerwehr war mit der Drehleiter angerückt, über die auch Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz durch ein Dachfenster in das Dachgeschoss eindrangen. Ein direkt angrenzendes, neu gebautes Wohnhaus wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zur Sicherheit hatte Feuerwehreinsatzleiter Kreisbrandrat Josef Jüngling die Feuerwehren Mechenried und Römershofen in Bereitschaft versetzt, die allerdings nicht mehr eingreifen mussten. Die Rettungsleitstelle Schweinfurt hatte zwei Rettungswagen sowie die BRK-Schnelleinsatzgruppe Hofheim-Königsberg an die Einsatzstelle beordert. Auf dem Weg zum örtlichen Feuerwehrgerätehaus ist unterdessen eine Feuerwehrfrau aus Römershofen verunglückt. Sie stürzte vom Fahrrad, zog sich dabei Kopfverletzungen zu und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.







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