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19 | 05 | 2012
11.8.2002 Umgestürzter LKW B 279 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 02. Dezember 2008 um 21:39 Uhr

Text und Bild: Michael Will Neue Presse Ebern

Sattelzug umgekippt und in Bach gestürzt

B279 ÜBER 15 STUNDEN GESPERRT

VOCCAWIND - Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nacht zum Montag ist auf der Bundesstraße 279 bei Voccawind erheblicher Sachschaden entstanden. Die Bundesstraße musste bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten über 15 Stunden lang komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehr örtlich umgeleitet.
Zu dem Verkehrsunfall war es wenige Minuten nach 23 Uhr gekommen. Ein 48-jähriger Mann aus Hildburghausen war mit seinem Sattelzug von Maroldsweisach in Richtung Ebern unterwegs. Nach der Ortschaft Voccawind kam der Brummifahrer aus ungeklärter Ursache nach einer Linkskurve mit seinem Gefährt von der Fahrbahn ab. Auf dem durch anhaltenden Regen aufgeweichten Bankett gab es für den Sattelzug kein Halten mehr: Der mit 24 Tonnen Kunstdünger beladene Truck rutschte eine rund 70 Zentimeter hohe Böschung hinab, kippte auf die rechte Seite um und stürzte in die Weisach. Glücklicherweise wurde der 48-jährige Fahrer nicht verletzt. Er kam mit dem Schrecken davon und konnte sich alleine aus seinem Führerhaus befreien.
Aus dem Sattelzug liefen geringe Mengen Diesel aus. Die umgehend alarmierten Feuerwehren aus Hafenpreppach, Maroldsweisach, Voccawind und Hofheim banden den Kraftstoff ab. Zur Sicherheit wurden in der Weisach drei Ölsperren errichtet.
Schwierig gestaltete sich indes die Bergung des havarierten Sattelzuges. Die gesamte Ladung musste von vier Arbeitern per Hand umgeladen werden. Erst dann konnten die Zugmaschine und der Auflieger des verunglückten Lastzuges geborgen werden. Dafür waren unter anderem ein Autokran sowie zwei Zugmaschinen einer Spezialfirma notwendig.
Die Bergung konnte erst am Montag gegen 15.00 Uhr abgeschlossen werden. Bis dahin wurde der Verkehr, mehr als 15 Stunden lang, umgeleitet, wobei auch die Feuerwehren Ditterswind und Geroldswind behilflich waren. An dem Sattelzug entstand nach ersten Schätzungen der Polizei Sachschaden von mindestens 50 000 Euro.



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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Oktober 2009 um 15:14 Uhr
 
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