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07 | 02 | 2012
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Geschrieben von: Simon Gräf   
Sonntag, den 04. Januar 2009 um 14:07 Uhr

Die Schutzkleidung soll im Einsatz vor allen Einwirkungen schützen. Da es den "einen Anzug für alles" nicht gibt benötigen wir im Feuerwehr-Alltag eine Vielzahl von verschiedenen Schutzanzügen. Der folgende Beitrag stellt einige der verwendeten Schutzanzüge dar.

Einfache Schutzanzüge

Schutzanzug Bayern2000

Grundmodell ist der Schutzanzug "Bayern2000". Wie der Name schon sagt wurde dieser landesweit einheitlich eingeführt. Er ist der Nachfolger des alten Typ "Bayern2".

Der Schutzanzug ist einlagig ausgeführt und besteht aus einer Aramid-Kunstfaser. Jacke und Hose sind mit Reflexbestreifung ausgeführt die eine bessere Warnwirkung im Straßenverkehr erzielen als das Vorgängermodell.

Der Schutzanzug wird durch Feuerwehrhelm, Leder-Schutzhandschuhe und Feuerwehr-Stiefel vervollständigt.

Diese Anzugsform wird bei allen einfachen Einsätzen wie technischer Hilfeleistung und bei Bränden (ohne Innenangriff) verwendet.

Schutzanzug S-Gard Proteam:

Die Entwicklung geht weiter. Nachdem das Grundmodell "Bayern2000" einige Nachteile offenbart hat, wird als neuer, einlagiger Schutzanzug seit 2010 das Modell "Proteam" der Firma S-Gard verwendet.

Der Anzug besteht aus einer einlagigen Jacke und Hose aus Aramid-Kunstfaser. Am auffälligsten ist die optische Änderung, da zukünftig ein gelber Koller verwendet wird.

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Bild: Simon Gräf

Atemschutzbekleidung

Für Atemschutzeinsätze ist weitere Schutzkleidung notwendig, da die einfache Grundausstattung in diesem lebensfeindlichen Umfeld nicht ausreicht. Für ein Maximum an Schutzwirkung steht den Atemschutzgeräteträgern folgende Ausrüstung zur Verfügung:

- Nomex-Haube

- Überjacke Bayern 2000 (mehrlagig)

- Atemschutzhandschuhe (mehrlagig)

- Überhose nach HuPF (mehrlagig)

Warum für Atemschutzträger ein solcher "kleidungstechnischer" Aufwand betrieben wird, kann bei www.atemschutzunfaelle.eu leicht nachvollzogen werden.

Im Bild sieht man die Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger:
(Klick aufs Bild für eine größere Ansicht)

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Bild: Horst Klarmann

Jugendschutzanzug

Damit sich die Jugendlichen von den Erwachsenen deutlicher abheben erhalten sie mit Eintritt in die Feuerwehr einen eigenen Schutzanzug (Grundfarbe blau/ orange) und roten Schutzhelm. Dieser Anzug ist für die Bundesrepublik einheitlich gestaltet und somit in allen Bundesländern gleich.

Der Anzug wird bei allen Ausbildungs- und Übungsveranstaltungen sowie Einsätzen getragen.

Jugendliche mit 16 und 17 Jahren erhalten den normalen Feuerwehrhelm und tragen in der Regel bei schlechter Witterung eine Wetterschutzjacke.

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Bild: FFW Hofheim

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. September 2010 um 10:05 Uhr
 
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