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Donnerstag, den 04. Dezember 2008 um 22:09 Uhr |
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Text und Bilder: Michael Will, Neue Presse Ebern
SCHWERER VERKEHRSUNFALL: Frontalzusammenstoß nach riskantem Überholmanöver 18-Jähriger überholt Lkw, rast in Gegenverkehr und wird im Auto eingeklemmt
Bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen Montagmorgen auf der Bundesstraße 279 bei Voccawind ist ein junger Mann schwer verletzt worden, zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. An zwei Autos entstand Totalschaden. Grund für das Unglück war ein riskantes Überholmanöver. VOCCAWIND - Ein 18 Jahre alter Fahrer eines Honda Civic aus dem Raum Ebern befuhr nach Mitteilung der Polizeiinspektion Ebern gegen 5.50 Uhr die Bundesstraße 279 von Todtenweisach in Richtung Voccawind. Auf Höhe der Voccawinder Mühle überholte er vor einer unübersichtlichen Linkskurve einen vorausfahrenden Lkw mit Anhänger aus Arnstadt in Thüringen. Als sich der Honda auf Höhe der Hinterachse des Zugfahrzeugs befand, kollidierte der Pkw frontal mit einem VW Jetta eines entgegenkommenden Autofahrers aus Schweikershausen, in dem sich zwei Insassen befanden. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Honda des Unfallverursachers auf die Leitplanke geschleudert, wo er nach einigen Metern hängen blieb. Der Jetta wurde auf eine angrenzende Holzbrücke, die über die Weisach führt, geschleudert, wo er total beschädigt zum Stehen kam. Durch die Kollision wurde ebenfalls der linke Unterfahrschutz des Lkw beschädigt, gegen den einer der beteiligten Pkw krachte. An den beiden Autos entstand Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Rettungsschere im Einsatz Der 18-jährige Unfallverursacher wurde in seinem Honda eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere befreit werden. Er wurde nach Erstversorgung durch eine Notärztin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Schweinfurt gebracht. Die beiden Insassen des Jetta, der 37-jährige Fahrer und sein 18-jähriger Neffe auf dem Beifahrersitz, wurden leicht verletzt ins Haus Ebern der Haßberg-Kliniken eingeliefert. Nur den angelegten Sicherheitsgurten sowie den sich öffnenden Airbags ist es nach Einschätzung der Polizei zu verdanken, dass es keine Toten gab. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Ermershausen, Hafenpreppach, Hofheim, Maroldsweisach und Todtenweisach im Einsatz, die den Schwerverletzten aus dem Fahrzeug befreiten, die Unfallstelle ausleuchteten und die Verkehrsumleitung übernahmen. Die Bundesstraße war für zwei Stunden vollständig gesperrt. Im Einsatz waren zudem vier Notärzte sowie die Besatzung von zwei Rettungswagen. mic

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Januar 2009 um 11:35 Uhr |