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19 | 05 | 2012
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Wir suchen laufend neue Kameraden! Anfänger erwünscht, Vorkenntnisse kein Hindernis!
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Angriffstrupp PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Simon Gräf   
Sonntag, den 17. Oktober 2010 um 09:43 Uhr

Der Angriffstrupp ist der „arbeitende“ Trupp. Je nach Lage nimmt er die notwendige Ausrüstung mit und führt die ihm aufgetragene Arbeit durch. Es können auch mehrere Trupps gleichzeitig eingesetzt werden.

 

 

Vom Gruppenführer erhält er seinen Einsatzbefehl und rüstet sich dann aus. Vor Einsatz registriert er sich bei der Atemschutzüberwachung.

Grundsätzlich werden drei Einsatzstichwörter unterschieden, nach denen ausgerüstet wird wird:

Brandbekämpfung

  • mit Schlauchtragekörben
  • Hohlstrahlrohr
  • Seilschlauchhalter
  • Feuerwehrbeil

Personensuche+Rettung

kombiniert Brandbekämpfung/ Personensuche

  • mit Schlauchtragekörben
  • Hohlstrahlrohr
  • Seilschlauchhalter
  • Rettungstuch
  • Feuerwehrbeil
  • Fluchthaube

Teilweise führen einige Einsatzkräfte noch selbst beschaffte, persönliche Bandschlingen mit.

Je nach Lage kann die Standardausrüstung angepasst, d.h. erweitert oder reduziert werden, um den Einsatzauftrag sinnvoll ausführen zu können, z.B. Mobiler Rauchverschluß.

Der häufigste Auftrag ist die Brandbekämpfung. Wesentlich seltener kommt es zur Personensuche. Grundsätzlich wird immer mit einer Rückwegsicherung (Schlauch oder Führungsleine) vorgegangen. Zusätzlich besteht immer eine Funkverbindung. Bei Unterbrechung der Funkverbindung muss der Einsatz abgebrochen werden, bis wieder eine Verbindung nach Außen besteht.

Allein die Brandbekämpfung ist eine sehr komplexe Aufgabe, die intensives Training und Ausbildung abverlangt (z.B. Realbrand-Ausbildung im Brandcontainer oder Brandhaus). Ziel ist die möglichst schnelle Brandbekämpfung mit Minimierung von Schäden durch Wasser oder Rauch. Die Arbeit der Trupps ist auf selbstständiges Handeln ausgelegt, so dass bei einer unvorhergesehenen Situation auch richtig reagiert werden kann und nicht Befehle von Außen angefordert werden müssen.

 

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Strahlrohrstraining der Atemschutzträger (Bild: Simon Gräf)

Noch schwieriger gestalten sich Einsätze bei denen Personen vermisst werden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. Oktober 2010 um 12:11 Uhr
 
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